Stadtbund Münchner Frauenverbände

Thierschstr. 17
80538 München
Tel.: 089 / 290 44 63
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gefördert von der Landeshauptstadt München Sozialreferat

Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung - Juristinnen nehmen HDAX-Unternehmen in die Pflicht.

Dienstag, 21. Juni 2011 Gleichberechtigung ist in deutschen Unternehmen nur ein Lippenbekenntnis. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“. Mitglieder des Deutschen Juristinnenbundes (djb) hatten im Jahr 2010 über siebzig Hauptversammlungen deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften besucht und dabei von ihrem Auskunftsrecht als Aktionärinnen Gebrauch gemacht. Die Vorsitzende der djb-Regionalgruppe Südbayern, Dr. Monika Zumstein stellt am 28. Juni 2011 beim Stadtbund Münchner Frauenverbände die Auswertung der Ergebnisse vor. Die ehemalige Akademische Direktorin und Frauenbeauftragte der LMU München berichtet über Erfahrungen und Ergebnisse der Aktion. Durch den Abend führt Erika Regnet, Professorin für Personal und Organisation an der Hochschule Augsburg.

Kritische Fragen an die Aufsichtsräte – doppelt hält besser

„Was hat Ihr Unternehmen konkret getan, um Führungspositionen mit Frauen zu besetzen?“ Mit unbequemen Fragen wenden sich Juristinnen auf Hauptversammlungen gezielt an Aussichtsräte und Vorstandsvorsitzende, um auf die nach wie vor unakzeptabel niedrige Zahl von weiblichen Führungskräften in der Wirtschaft hinzuweisen. Sie nutzen die Öffentlichkeit der Aktionärsversammlungen, um kritisch nachzuhaken und auf das große Potential an befähigten Frauen hinzuweisen. Die Veranstaltungen werden jeweils von zwei Aktionärinnen besucht – so bleiben auch unbefriedigende Antworten nicht einfach im Raum stehen. Ziel der Aktion ist ein Anteil von mindestens vierzig Prozent Aufsichtsrätinnen auf Seiten der Anteilseigner.

Das vom BMFSFJ geförderte Projekt ist Bestandteil des Stufenplans Frauen in Führungspositionen und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. 

Was: Dr. Monika Zumstein, Vorsitzende der djb Regionalgruppe Südbayern (Deutscher Juristinnenbund) ist zu Gast beim Stadtbund Münchner Frauenverbände und stellt die wichtigsten Ergebnisse der Aktion „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“ vor 

Wo: Verein für Fraueninteressen e.V., Thierschstr. 17, Eingang Innenhof,

80538 München

Wann: 28. Juni 2011, 19.30 Uhr 

Eintritt: Frei 

Der Stadtbund Münchner Frauenverbände wurde 1914 von Luise Kiesselbach gegründet und ist das älteste Frauennetzwerk in München. Derzeit umfasst er 56 Münchner Frauenorganisationen. Seit 1985 ist der Stadtbund aktives Mitglied der Gleichstellungskommission der Stadt München. Der Stadtbund arbeitet überparteilich und überkonfessionell. www.frauenverbaende.de, Thierschstr. 17, 80538 München, Telefon 089/290 44 63.

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100. Internationaler Frauentag - Motto: Chancengleichheit für alle

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Spagat zwischen Beruf und Familie - Anforderungen an die Kommunen

Wie lässt sich eine gute und verlässliche Kinderbetreuung umsetzen? Darüber diskutiert der Stadtbund Münchner Frauenverbände am 22. Februar  mit Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD), die selbst Mutter zweier Kinder ist. Das Gespräch im Verein für Fraueninteressen, Thierschstr. 17, wird von der Rechtsanwältin und Stadtbund-Vorsitzenden Christa Weigl-Schneider moderiert.

Donnerstag, 17. Februar 2011 Die Anforderungen im Job mit dem Familienleben in Einklang zu bringen, für berufstätige Eltern ist das ein oft nervenaufreibender Hürdenlauf. Der für 2013 vorgesehene Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung könnte vielen das Leben erleichtern. „Wenn Mütter im Zuge des neuen Unterhaltsrechts wieder vollschichtig berufstätig sein sollen, ist der gesetzliche Anspruch auf Kinderbetreuung eine entscheidende Voraussetzung“, stellt die Rechtsanwältin Christa Weigl-Schneider fest. „Diesen gesetzlichen Anspruch durchzusetzen, ist unser wichtigstes Anliegen.“ 

Die Münchner Förderformel – was bringt sie Familien?

Bereits 2006 hat der Münchner Stadtrat beschlossen, ein neues Fördersystem für die Betreuung in Kindertagesstätten zu erarbeiten. Alle Mittel, die von der Stadt zusätzlich zur gesetzlichen Förderung des Freistaates ausgegeben werden, sollen künftig über die sogenannte „Münchner Förderformel“ verteilt werden. Auf Antrag der Stadtratsfraktionen sollen Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sozial gestaffelt werden. Auch die städtische Gebührensystematik steht  auf dem Prüfstein. Erklärtes Ziel ist es, stärker jene Stadtteile zu berücksichtigen,  in denen Unterstützung besonders benötigt wird. Bürgermeisterin Christine Strobl stellt das neue Fördersystem vor, das nicht nur mit einhelligem Jubel begrüßt wird. Gehen Eltern-Kind-Einrichtungen und Familien aus der Mittelschicht künftig „leer“ aus?

Was: Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD) ist zu Gast beim Stadtbund Münchner Frauenverbände und stellt sich den Fragen 

Wo: Verein für Fraueninteressen e.V., Thierschstr. 17, Eingang Innenhof, 80538 München

Wann: 22. Februar 2011, 19.15 Uhr, Eintritt: Frei 

Der Stadtbund Münchner Frauenverbände wurde 1914 von Luise Kiesselbach gegründet und ist das älteste Frauennetzwerk in München. Derzeit umfasst er 56 Münchner Frauenorganisationen. Seit 1985 ist der Stadtbund aktives Mitglied der Gleichstellungskommission der Stadt München. Der Stadtbund arbeitet überparteilich und überkonfessionell. www.frauenverbaende.de, Thierschstr. 17, 80538 München, Telefon 089/290 44 63.

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