Stadtbund Münchner Frauenverbände

Thierschstr. 17
80538 München
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gefördert von der Landeshauptstadt München Sozialreferat

Aktionen und Aufrufe

Pressemitteilung zur Bundestagswahl 2017

Wahlprüfsteine für die Politik: Was wollen Parteien für Frauen tun?

Der Stadtbund, das größte und älteste Frauennetz in München hat anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl im September 2017 durch eine Großzahl seiner Verbände Wahlprüfsteine für die Politik formuliert.

Was Frauen von der Politik fordern wird den Parteien schriftlich zur Diskussion und Stellungnahme übermittelt und in einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen verschiedener Parteien am 27.06.2017 im Stadtbund diskutiert.

Begleitet wird dieses Projekt vom „Münchner Aufruf“.

Unter dem Motto „Frauen wählen ihre Zukunft „ rufen wir Frauen zur Wahl auf.

Dabei können die aufgestellten Forderungen ein Prüfmaßstab für Frauen sein.

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau steht in unserem Grundgesetz an vorderster Stelle. Und nicht nur das: 1994 wurde auch festgeschrieben, dass sich der Staat aktiv dafür einsetzen muss.

Wir fragen, was wird tatsächlich dafür getan?

Wie sieht es mit der Teilhabe an Entscheidungsprozessen, mit Lohngerechtigkeit, verbindlicher Gleichstellungspolitik und Ausgleich für Benachteiligung aus?

Was wollen die Parteien für die Frauen und die Umsetzung ihrer Interessen tun?

Anliegend übergeben wir eine Zusammenstellung der Forderungen durch den Stadtbund. Die Wahlprüfsteine von 23 Mitgliedsverbänden des Stadbunds sind als Link einsehbar.

 

V.i.S.d.P.

Stadtbund Münchner Frauenverbände vertreten durch die Vorsitzende Renate Maltry, Thierschstr.17, 80538 München

 

Münchner Aufruf der Frauenverbände in München zur Bundestagswahl 2017

Wir Münchner Frauenverbände treten für Fraueninteressen und für eine Zukunft ein, die alle Lebensmodelle für Frauen ermöglicht und lebenswert macht.

Die gesellschaftlichen Voraussetzungen hierfür sollen durch gesetzliche Regelungen bewahrt bleiben und weiter verbessert werden.

Wir stehen für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft.

Was wir derzeit erleben ist eine Politik jenseits von Morgen. Rechtspopulisten hetzen nicht nur gegen MigrantInnen und Geflüchtete, sondern gegen alles
„Andere“, auch gegen Frauen, insbesondere gegen ihre Teilhabe innerhalb einer modernen Gesellschaft.

Viele Errungenschaften sollen fallen, wie die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe, § 218, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, Schutz vor  Lohndiskriminierung,

Quote für Frauen, Förderung von Frauenhäusern und Beratungsstellen.
Besonders im Fokus steht die aktive Gleichstellungspolitik für Frauen, Lesben, Schwule und Transgender.

Die Rolle Rückwärts ist daraus die Konsequenz, nicht nur für uns Frauen.
Aber ein Zurück in alte Rollenbilder kommt für uns nicht in Frage. Im Gegenteil!
Wir wollen in unseren Lebensentwürfen frei und selbstbestimmt sein.

Wir wollen in einer offenen und vielfältigen Gesellschaft leben! Egal, ob Single, alleinerziehend, lesbisch, verheiratet, geschieden, verwitwet, von Behinderung betroffen, Migrantin, egal welcher Konfession oder ethnischer Herkunft.

Wir erwarten von den Parteien, dass sie frauenpolitische Forderungen erkennen und umsetzen, dass sie sich für eine moderne und weltoffene Gesellschaft einsetzen.
Wir werden deshalb nicht aufhören laut zu sein und unsere Forderungen für eine bessere Zukunft für Frauen und für Vielfalt an alle politischen Parteien richten. Die Möglichkeit der Einflussnahme liegt gerade bei Wahlen in Frauenhand.

Mehr als die Hälfte der Wähler/innen sind Frauen. Deshalb Augen auf beim Wählen: Für eine positive Zukunft für und mit Frauen

V.i.S.d.P.:
Stadtbund Münchner Frauenverbände
vertreten durch Vorsitzende Renate Maltry
Thierschstraße 17 · 80538 München

Wahlprüfsteine

Forderungen verschiedener Mitgliedsverbände des Stadtbunds Münchner Frauenverbände zur Bundestagswahl 2017 (PDF mit Forderungen der Mitgliedsverbände, Download mit Klick auf Bild)

Wahlpruefsteine-BW-2017.pdf

8.2 MB

Nicht in unserem Namen

Gewalt gegen Frauen ist kein "Flüchtlingsproblem", sondern ein Problem von Männern. (PDF Broschüre mit weiteren Informationen, Download mit Klick auf Bild)

Nicht_in_unserem_Namen.pdf

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Sonntag, 07. Februar 2106
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Neues Stadtbund Mitglied

Neuer Mitgliedsverband des Stadtbunds Münchner Frauenverbände

FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V., Gruppe Bayern Süd

Aufgenommen durch die Mitgliederversammlung am 30. Mai 2017

FidAR e.V.